Mittelalter 2002/1
Heft 2002/1    2. Artikel

Eugen Probst (1873 – 1970) und die Gründung des Schweizerischen Burgenvereins

von Daniel Grütter

Kurz nach der Gründung des Vereins setzte die Herausgabe der «Nachrichten des Schweizerischen Burgenvereins» ein, mit der die Mitglieder über Restaurierungen an Burgen und die Aktivitäten des Vereins (Exkursionen, Reisen, Vorträge) informiert wurden. Um 1955 wandelte sich die Zeitschrift zu einem Fachblatt für Burgenkunde, mit dem Schwergewicht auf der archäologischen Forschung. In dieser Form erschienen jährlich vier Hefte. Ab 1996 erhielt die Zeitschrift den neuen Titel «Mittelalter» und gleichzeitig wurde der Inhalt thematisch ausgeweitet auf weitere Bereiche des Mittelalters wie Stadt- und Siedlungsgeschichte, Technikgeschichte, Wirtschafts- und Sozialgeschichte.

Neben der Zeitschrift veröffentlichte der Verein die Reihe der «Burgen und Schlösser in der Schweiz», in der zwischen 1927 und 1948 insgesamt 22 Bände erschienen. Die Reihe ist nach Kantonen geordnet.

Seit 1974 gibt der Verein die Reihe der «Schweizer Beiträge zur Kulturgeschichte und Archäologie des Mittelalters» (SBKAM) heraus, von den bisher 27 Bände erschienen sind. Band 28 und 29 werden Ende dieses Jahres folgen.

Ein über die Landesgrenze hinaus vielbeachtetes Werk ist schliesslich die «Burgenkarte der Schweiz», die 1936 als einfaches Kartenblatt erschien. 1972 bis 1985 wurde diese Karte zur vierteiligen «Burgenkarte der Schweiz und des angrenzenden Auslandes» ausgebaut. Neben der Karte wurden dabei ein Textheft mit den Beschreibungen der Objekte und eine Sammlung von Detailkarten herausgegeben.

Grütter, Daniel : Eugen Probst (1873 – 1970) und die Gründung des Schweizerischen Burgenvereins
Mittelalter – Moyen AgeMedioevoTemp medieval, Zeitschrift des Schweizerischen Burgenvereins, 7. Jahrgang 2002, Heft 1, .

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